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Autor Fragen zu grauen Werkswagen wegen Modellumsetzung   1  # 8  top
magicTTfreak
Mitglied




Beiträge: 50

Ort: Berlin
Eingetreten: 13.08.11
Status: Offline
Eingetragen am 25.01.2017 22:30
Heute melde ich mich einmal hier mit einem Fragenkomplex zum Thema graue Werkswagen in der DDR und deren Modellumsetzung

Warum:
Wir möchten in unserem Verein ein Wagenmodell anlässlich des 50 jährigen Bestehens des Vereins in kleinster Serie auflegen lassen.
Der Verein hier : Modellbahn im Stellwerk EV Berlin
Link http://www.modellbahn-im-stellwerk.de/

Da der Wagen eher Vereins- als Vorbildbezug haben soll wird es ein echtes "free lance" Modell in jeglicher Art.
Dies ist so beschlossen und daran wird nicht gerüttelt.

Grundgedanke ist, um für ein wenig Abwechslung im grün-brauen Wagenallerlei zu sorgen einen grauen geschlossen Werkswagen auflegen zu lassen.

Wir wollten nicht eine Kiste mit Clubbezeichnung etc. auf bzw. in einen passenden Wagen legen, das ist zu profan.

Wenn schon free lance, dann richtig.
Jedoch, dieser Wagen soll natürlich trotzdem ein schon etwas authentisch wirken.

Natürlich habe ich mich schon ein wenig mit dem Thema beschäftigt.

Ich gehe also von einem zweckgebundenem Einsatz aus.
So habe ich nachgelesen, das es eventuell ein
-Mietgüterwagen des nicht öffentlichen Verkehrs
oder
-Privatgüterwagen
sein könnte.
Letzteres ist das uns vorschwebende Thema.




Die Frage die ich mir stelle, welche Anschriften müssen an den Wagen um ihn auch auf Reichsbahngleisen einsetzen zu können.
Und wo muss was stehen.


Der Wagen soll eher in der EP III angesiedelt sein.
Es wird ein 2 achsiger G-Wagen mit Fenstern wie ein Bauzugwagen und einer Bremserbühne.

Kommt ein "DR" an den Wagen?

Welche Wagennummer würde passen?

Kommt ein P hinter die fiktive Wagennummer?
Oder darunter?

Passt die Anschrift
"Nur auf Reichsbahngleisen zugelassen"

Gab es "Inspektionswagen"?

Sollte evtl. die Anschrift nicht
"Nicht Ablaufen lassen" daran


Wie verklausuliere ich die Beheimatung
"RBD Berlin" Bahnhof .... reicht das?

Die Angaben zum Gewicht LÜP etc (steht immer alles links am Wagenkasten) übernehmen wir wie von einem normalen Güterwagen.


Ok ich denke mal das reicht. Sind genug Fragepunkte um sich was auszudenken.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich hier ein wenig Rat finde und uns geholfen wird.
Der Hersteller möchte natürlich bald wissen wie er den Wagen machen soll, es braucht ja etwas Vorlauf. Auslieferung soll aber im Herbst erfolgen.


Wenn der Wagen fertig ist wird er auch gezeigt.
(weiß nur noch nicht wie, habe hier noch nie ein Bild eingestellt aber ich sehe ja, da unten gibt es einen Werkzeugliste, sollte wohl gehen, aber das kommt ja später)


Das 100. Mitglied hier.
Bearbeitet von magicTTfreak am 25.01.2017 22:59
Autor RE: Fragen zu grauen Werkswagen wegen Modellumsetzung   2  # 8  top
magicTTfreak
Mitglied



Themenstarter

Beiträge: 50

Ort: Berlin
Eingetreten: 13.08.11
Status: Offline
Eingetragen am 05.02.2017 15:08
Nun nach einer Woche noch keine Antwort.
Schade, da brauch ich wohl nicht mehr auf Hilfe hoffen.


Das 100. Mitglied hier.
Autor RE: graue Werkswagen   3  # 8  top
Grypsi
Mitglied




Beiträge: 20

Ort: Hansestadt Greifswald
Eingetreten: 31.05.11
Status: Offline
Eingetragen am 05.02.2017 16:15
Hallo,

nach meiner Meinung waren die grauen Werksgüterwagen nur auf dem eigenen Werksgelände unterwegs und zugelassen. Sie konnten z.B. Ware von einem Lager des Betriebes zu einem anderen Lager des selben Betriebes bringen.

Wenn diese grauen Werkswagen zum Be-, Um- und Entladen auf dem benachbarten Bahnhof der DR fahren durften, waren sie "Auf Reichsbahngleisen zugelassen" bzw. nur "Auf dem Bahnhof Xstadt zugelassen" (ohne NUR)

Sowas gab es auch bei der DR, das waren dann die "Bahnhofswagen", die nur auf einem bestimmten, am jeweiligen Güterwagen angeschriebenen Bahnhof eingesetzt wurden.

Werkswagen hatten keine Wagennummer, die der der DR entsprach, sie hatten höchstens eine betriebseigene Nummerierung.

Sollte es sich jedoch um einen Privatgüterwagen oder um einen von der DR an diesen Betrieb vermieteten Güterwagen handeln, galten sämtliche Vorschriften, Nummerierungen u.a. wie bei der DR.

Es gab ja in der DDR (wenn ich mich richtig erinnere) 4 oder 5 Privatbahnen, die im TWE aufgeführt waren und ihre Güterwagen als Privatwagen in den Güterwagenbestand der DR einstellten.
Desweiteren gab es auch (Groß-)Betriebe, die Spezialgüterwagen für ihre Produktion benötigten, diese sich besorgten und auch in den Wagenpark der DR als Privatwagen einstellten. Das waren z.B. KKW Nord, Leuna- und Buna-Werke, PCK, Wismut AG u.a.
Nach der Entladung am Bestimmungsbahnhof verkehrten die Privatgüterwagen meistens leer zu ihrem Heimatbahnhof bzw. zu ihrem Betrieb zurück. Sie konnten aber auch - wenn Ladung vorhanden war - beladen weiter- oder zurückfahren. Das kam dann z.B. vor, wenn der Betrieb mehrere auseinanderliegende Betriebsstätten in der DDR hatte.

Das soll es erstmal als kleine Anmerkung gewesen sein.

Grypsi


Ich hoffe, geholfen zu haben.

Herzliche Grüße aus der Hansestadt mit der ältesten pommerschen, schwedischen und preußischen Universität

Grypsi
Autor RE: Fragen zu grauen Werkswagen wegen Modellumsetzung   4  # 8  top
Knut
Mitglied




Beiträge: 67

Ort: Berlin
Eingetreten: 26.05.11
Status: Offline
Eingetragen am 05.02.2017 18:05
Hallo Grypsi,

Du haust da einiges durcheinander.

Es gab Werkwagen und auch Werkmietgüterwagen.

Werkwagen waren selten grau, aber richtig geschrieben nur auf dem Gelände der eigenenen Anschluß- oder Werkbahn zugelassen. Sie unterlagen auch nicht den Anforderungen der Eisenbahnbau- und Betriebsordnung. Daher brauchten sie auch nicht die üblichen Anschriften tragen.

Wenn sie auf öffentliche Bahn übergehen sollten, so waren es Werjkmietwagen. Diese wren grau und hatten die üblichen Anschriften. Diese Wagen durften auch nur zwischen verschiedenen nichtöffentlichen Ladestellen eines Eigentwümer klaufen.

Anmschriften "Auf Reichsbahngleisen zugelassen" bzw. nur "Auf dem Bahnhof Xstadt zugelassen" (ohne NUR) gab es nur bei Triebfahrzeuge.

Privatwagen waren ebenfalls in Eigentum eines Betriebes. Nur durften diese auch an öffentlichen Ladestellen be- oder entladen werden und auch zu anderen Bahnen übergehen.

Es gab übrigens nur drei Privatbahnen, die STE, die NME und die OHE.


Wir jedoch nun die Wagen in Epoche III beschriftet waren kann ich nicht sagen, da ich darüber keine Literatur habe.

Knut
Autor RE: danke für die Erinnerung   5  # 8  top
sTTeffen
Admin


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Beiträge: 189

Ort: Staßfurt
Eingetreten: 21.03.11
Status: Offline
Eingetragen am 05.02.2017 19:37
Hallo erstmal,

die Frage war "untergegangen", vielleícht war sie nur etwas zu früh gestellt.
Diesen Monat sollte noch der Güterwagenteil aus der Serie Anstrich und Bezeichnungen von xxx erscheinen, dann kann man evtl. besser antworten.


Modellbahnern - ja klar zu einhundert ProzenTT!
Autor RE: Fragen zu grauen Werkswagen wegen Modellumsetzung   6  # 8  top
magicTTfreak
Mitglied



Themenstarter

Beiträge: 50

Ort: Berlin
Eingetreten: 13.08.11
Status: Offline
Eingetragen am 06.02.2017 19:35
Hallo und Danke dass nun doch noch etwas kommt.
Ich bin für jede Hilfe dankbar. Auch wenn es nur Wenig ist.
Was bitte ist TWE?

So weiß ich jetzt, das "Auf Reichsbahngleisen zugelassen" nicht an den Wagenkasten muss.
Aber es gibt von Tillig ein Modell
Om Wagen VEB Feuerfest
da steht dran
"Auf Reichsbahngleisen nicht zugelassen" ???

Hädl hat eine grauen Werkswagen in TT
Kraftfuttermischwerk,
Der ist wie ein G-Wagen beschriftet nur der Name steht noch daran.

Meinst Du dieses Buch hier.
Link https://www.amazon.de/Anstrich-Bezeichnung-von-G%C3%BCterwagen-Erscheinungsbild/dp/3837516504/ref=pd_sbs_14_t_2?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=T7S3Y28YNG9TVES7KHJA

Ob die Frage zu früh kommt, eher zu spät. Ging aber nicht eher.
Unser Jubiläum ist bald. Der Wagen kommt sowieso zu spät dazu.
Der Hersteller braucht ca 6 Monate Vorlauf. Den Beschluss zum Auflegen des Modells konnten wir aber erst im Jubiläumsjahr auf einer Vereinsversammlung fassen.


Also wird es kein Werkswagen sondern entweder ein
Werksmietwagen oder ein Privatgüterwagen
Das muss also noch entschieden werden.
In jedem Falle EP III

Dem hier Geschrieben entnehme ich, dass der Wagen in jedem Falle die normalen Güterwagenanschriften haben sollte.
Also rechts am Wagenkasten Gewicht, Länge etc....usw.
Sicher auch am Längsträger dito wie DR

Dazu folgende Fragen um das Eine oder Andere auszuschließen
als Privatgüterwagen
Da kommt doch ein "P" an den Wagen.
Wo genau sollte es platziert werden.
Hinter oder unter der Wagennummer oder ist das egal, je nach Platz?
Wo schreib ich den Ort bzw. Firma dran oder ist das egal?
Uns gefällt die Tür als Anschriften-träger.


Als Werksmietwagen also sicher ohne "P"
Kommt dort dran Vermietet an ....Betrieb?
Oder nur der Betrieb?
Der Ort dazu?


Nochmals vielen Dank für die Antworten hier.
Bin über jede neue Erkenntnis sehr dankbar.


Das 100. Mitglied hier.
Bearbeitet von magicTTfreak am 06.02.2017 19:39
Autor RE: ja ja ja   7  # 8  top
sTTeffen
Admin


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Beiträge: 189

Ort: Staßfurt
Eingetreten: 21.03.11
Status: Offline
Eingetragen am 06.02.2017 21:29
Hallo Erstmal,

ja, genau dieses Buch ( welches ich eigentlich schon haben sollte wenn es am 01.02 erscheint....
ja Beschriftung sollte den üblichen DR Regeln entsprechen, da wo Platz war kam der Mieter/Besitzer hin. Gern auf der rechten Seite, auf Türen wohl eher weniger. Da habe ich kein Bild parat, eine Tür ist auch ein Tauschteil....

ja das [P] gehört hinter die Wagennummer in eckige Klammer.


Modellbahnern - ja klar zu einhundert ProzenTT!
Autor RE: Fragen zu grauen Werkswagen wegen Modellumsetzung   8  # 8  top
Karl-Georg
Mitglied




Beiträge: 9

Ort: Berlin
Eingetreten: 16.10.11
Status: Offline
Eingetragen am 06.02.2017 22:12
"Die Anschlussbahn der Leuna-Werke" vom EK-Verlag
Da gibt´s reichlich Bilder von Werkswagen und deren Beschriftungen.

Und dann hatte ich mal die Breschriftungen von einem vermieteten Kesselwagen ins tt-board gestellt.
Link http://www.tt-board.de/forum/showthread.php?t=9075&page=2
Gruß
Karl-Georg
 
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